ETH und Uni Zürich
ETH und Uni Zürich setzen auf polyright
Immer mehr Hochschulen setzten bei den Ausweis-, Zutritts- und Zahlungskarten auf polyright. Die Lösung mit einer Chipkarte überzeugte auch die Verantwortlichen der Schweizer Hochschulen-Hochburg: Die ETH und die Universität Zürich haben, nach einem Riesen-Effort, 50`000 Studierende, Professorinnen, Professoren und Mitarbeitende mit einer personalisierten Karte ausgestattet.
Etwas oberhalb vom Zürcher Stadtzentrum liegen die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) und die Universität Zürich (UZH) gleich nebeneinander. Die beiden Bildungsstätten beherbergen die meisten Studierenden in der Schweiz. An der UZH sind es 25’000 Studierende und 8000 Mitarbeitende. An der ETH sind etwa 15’000 Studierende immatrikuliert sowie rund 6000 Professorinnen, Professoren, Dozierende und Mitarbeitende angestellt.
Eine Lösung
Bis im Frühjahr 2008 war man an der UZH mit uneinheitlichen Ausweiskarten und Zahlungsmitteln unterwegs: Legitima-tionskarte, Zutrittskarte, Essensmarke, Bibliothekskarte usw. An der ETH wurde zwar bereits 1997 ein einheitlicher Ausweis auf der Basis einer Chipkarte eingeführt, doch mussten die Semesterbestätigungen in Form einer Marke jeweils von Hand aufgeklebt werden. Zudem waren die Karten unter den beiden Hochschulen nicht kompatibel. Die Leitungen der beiden Hochschulen beschlossen deshalb, gemeinsam einen neuen elektronischen Ausweis einzuführen. Nach einer öffentlichen Ausschreibung wurde die zur Securitas Gruppe gehörende polyright für die Realisierung des neuen Systems ausgewählt. Ausschlaggebend für diesen Entscheid waren mehrere Gründe; ein ähnliches System war bereits an der ETH Lausanne erfolgreich im Einsatz und das System und die Funktionen der Karte sind ausbaufähig. Ebenso stammt das Ganze von der Kartenproduktion bis zur Lieferung der Systemplattform sowie Wartung und Unterhalt aus einer Hand.
Realisierung
polyright hatte ein halbes Jahr Zeit, die neue Kartenlösung für die ETH und UZH zu realisieren: Mit Beginn des Frühjahr-semesters in der dritten Februarwoche 2008 musste es einsatzfähig sein, insgesamt 50’000 Karten mit Foto personalisiert und an alle Angehörigen der Hochschulen verschickt worden sein. Dank der intensiven und kooperativen Zusammenarbeit aller Parteien konnte das System termingerecht und erfolgreich in Betrieb genommen werden. Mit Semesterbeginn wurden allein auf dem System der UZH innerhalb einer Woche 15’000 Validierungen verbucht.
Neben der Grundfunktion als optischer Ausweis inklusive Bibliotheks-Barcode dient die Karte heute auch als Badge für den Gebäudezutritt und bei Mobility Carsharing als Türöffner für reservierte Fahrzeuge. Die Verwendung der Karte als Zahlungsmittel bei den Restaurationsbetrieben ist eine weitere Option, steht derzeit aber noch nicht zur Diskussion.

