Fussballstadion "Stade de Suisse" Bern
Die Sicherheit im neuen «Wankdorf»

Im Sommer 2001 ging die Ära des alten Wankdorf-Stadions zu Ende. In den darauffolgenden vier Jahren wurde die Nachfolgerin, das Stade de Suisse, erbaut. Ein modernes Sportstadion, das mehr als nur Fussballmatches beherbergt. Modern ist auch die Sicherheit: Die Securitas Gruppe hat auf vielfältige Art und Weise ihren Beitrag dazu geleistet. Mit Lärm und Staub verschwand 2001 das geschichtsträchtige Wankdorf-Stadion. Dynamit hatte die Sportstätte zum Einsturz gebracht, um auf deren Trümmern ein neues, modernes Stadion mit allem Drum und Dran zu erbauen. Das neue Stade de Suisse sollte nicht nur Platz für Fussball bieten, sondern auch Kongress-, Begegnungs- und Einkaufszentrum werden. Vier Jahre danach ist der Bau fertig gestellt und mit einem riesigen Fest eingeweiht. Für die Securitas Gruppe gibt die Einweihung des Stade de Suisse Grund zur grossen Freude. Einerseits hat sie während des Baus für Sicherheit gesorgt, anderseits wird sie dies auch nach der Eröffnung tun.
Bewachung und Verkehrsdienst
Die Securitas hat die Baustelle bewacht und für den reibungslosen Verkehr gesorgt. Seit der Eröffnung ist sie in verschiedenen Bereichen im Einsatz. Die Bewachung wird selbstverständlich weitergeführt, sodass das Stadion in der unbenützten Zeit nicht unerwünschten Besuch bekommt. Wenn eine Veranstaltung auf dem Programm steht, vervielfältigt sich die Zahl der Securitas-Mitarbeitenden in und um das Stadion. 25 Securitas leisten bei den Parkplätzen Verkehrsdienst. Acht weitere sorgen im benachbarten Quartier für das Aufstellen von Verkehrsabschrankungen. Und im Stadion bieten 35 Securitas-Mitabeitende den Gästen im VIP-Bereich angenehme und willkommene Sicherheitsbedingungen.
Technische Überwachung
Securiton hat im Stade de Suisse eine umfassende Brandmeldeanlage und eine moderne Videoanlage realisiert. Für die Brandmeldung sind vier Systeme aus 24 SecuriPro Zentralen eingesetzt. 3000 Brandmelder und 200 Handtaster befinden sich im Sportstadion, im Einkaufszentrum «Wankdorf» und in den angegliederten Gebäuden. 350 Steuerungseinheiten (Aktoren) für den Brandfall sorgen dafür, dass die Evakuationsanlage gemäss dem Sicherheitskonzept ausgelöst wird. Die Steuerung der komplexen Rauchverdrängungs- und Rauchwärmeabzugs-Anlage erfolgt durch eine weitere SecuriPro Zentrale. Im Stadionbereich sind 22 bewegliche Speed-Dome-Kameras mit bis zu 23fachem Zoombereich installiert. Damit können Konflikte erkannt, dokumentiert und gemeinsam mit dem Einsatz von Sicherheitskräften schnell unter Kontrolle gebracht werden. Gleiches gilt für die Fixkameras im Bereich der Ein- und Ausgänge, des Einkaufszentrums und des unterirdischen Parkings. Die grossen Bauetappen verzögerten sich derart, dass für die Sicherheitstechnik schliesslich nur noch minimale Installationszeit blieb. Dank des tollen Einsatzes der beteiligten Mitarbeiter konnte Securiton jedoch die gewünschten Termine trotzdem einhalten.
Wasser von oben
Ihren Beitrag zum Stade de Suisse hat Contrafeu mit unter Anderem 7500 montierten Sprinklerdüsen geleistet. Diese sind auf neun Alarmventilstationen aufgeteilt, welche als Nass-Anlagen betrieben werden. Im Leitungsnetz der frostgefährdeten Bereiche fliesst ein Wasser-Frostschutzgemisch. Um alle Sprinkler mit Löschwasser versorgen zu können, wurden für die Druckerhöhung zwei parallel angeordnete Pumpen eingebaut. Weiter war ein Leitungsnetz von rund 30 km Länge nötig. Securitas, Securiton und Contrafeu sind also im neuen Stade de Suisse prominent zugegen und beweisen einmal mehr, dass die Securitas Gruppe ein verlässlicher und vielseitiger Partner ist und bleibt, wenn es um die Sicherheit geht.
