Zentrum Paul Klee Bern
Gruppenarbeit am Kunstbau

Kunst ist wertvoll, insbesondere wenn der Künstler Paul Klee heisst. Die Sicherheit war deshalb bei der Konzeption des neuen Zentrum Paul Klee in Bern ein sehr wichtiges Thema. Mit Hilfe der Securitas Gruppe sind die Bilder des berühmten Malers in die neue Ausstellungsstätte überführt worden, und die Sicherheit für die Kunst, das Publikum und das Personal ist auch in Zukunft gewährleistet.
Das architektonisch markante Gebäude ist schon vor der offiziellen Eröffnung am 20. Juni 2005 zu einem Wahrzeichen der Stadt Bern geworden. Von der Autobahn A6 aus sind die drei grossen «Wellen» zu sehen. Aber nicht nur wegen seiner äusseren Erscheinung soll das neuartige Museum von sich reden machen, sondern auch wegen seines Inhalts, der grössten Sammlung des weltberühmten Malers. Und die Securitas Gruppe hat auf vielfältige Art und Weise dazu beigetragen.
Schweizer Premiere beim Umzug
Kurz vor dem Aufrichtfest begann die Securitas AG mit der Baustellenbewachung. Während der ganzen Bauphase wurde das Areal permanent bewacht, tagsüber mit Präsenz an strategisch wichtigen Punkten und nachts durch Patrouillen mit Hund. Auch die bald eingerichtete Sicherheitsloge erhielt durch Securitas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter Unterstützung. Die erste grosse Hürde für alle Beteiligten war der Umzug der Bilder ins neue Heim. Unter strenger Geheimhaltung und Polizeischutz wurde ein Teil der umfangreichen Sammlung aus dem Kunstmuseum Bern in den Kulturgüterschutzraum des neuen Zentrums überführt. Es wurde innert kürzester Zeit eine autonome Einbruch- und Brandmeldeanlage von Securiton mit zusätzlicher Bewachung und Interventionsbereitschaft durch die Securitas realisiert. Diese erste Hürde wurde ohne Probleme gemeistert. Rund 4000 Werke im Wert von mehreren hundert Millionen Franken wurden im für sie vorbereiteten Sicherheitsdepot zwischengelagert.
Sicherheitsansprüche im Konflikt
Mit dem Lagern der Bilder im Zentrum Paul Klee begann die nächste Phase im Sicherheitsdispositiv. Die nötigen Brandschutzanforderungen sahen sich dabei zum Teil mit den gewünschten Einbruchschutz-Massnahmen konfrontiert. Es mussten Konflikte, wie zum Beispiel zwischen Fluchtwegen und Einbruchschutz, abgewogen und gelöst werden. Weiter durften natürlich die Bedürfnisse für den Betrieb und dessen personelle Organisation nicht vergessen werden.
Das im Zentrum Paul Klee eingerichtete Sicherheitssystem besteht aus einer Reihe von Securiton-Produktegruppen: aus der SecuriPro Einbruch- und Brandmeldeanlage, der Zutrittskontrollanlage AccesPro, der Videoüberwachungsanlage und dem Sicherheitsleitsystem SLS-Pro. Diese Sicherheitssysteme von Securiton stehen weiter im interaktiven Verbund mit mehreren Fremdsystemen wie zum Beispiel Entrauchungsanlage, Rettungswegtechnik sowie verschiedenen Haustechnik- und Kommunikationssystemen. Damit diese verschiedenen Schutzelemente zu einer Einheit werden, steht dem Sicherheitspersonal des Zentrum Paul Klee ein Sicherheitsleitsystem SLS-Pro zur Verfügung. Mit diesem können die Verantwortlichen alle Sicherheitssysteme bedienen und auswerten.
Verkehr und Veranstaltungen unter Kontrolle
Auch der Verkehrsdienst der Securitas kam während der Bauphase und der Eröffnungszeit zum Einsatz. So musste der Baustellenverkehr gewährleistet werden. Und als die automatische Parkplatzbewirtschaftung anfangs noch mit Kinderkrankheiten kämpfte, regelten Securitas-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den reibungslosen Ablauf. In der Eröffnungswoche fanden verschiedene Anlässe der Gründungspartner statt, bei denen die vielseitigen Veranstaltungsdienste der Securitas eingesetzt wurden.
Sicherheit gross geschrieben
Im Zentrum Paul Klee ist in Sachen Sicherheit für jedes Ereignis ein unauffälliges Schutzsystem eingerichtet. Wie es sich für ein Projekt dieser Grössenordnung gehört, wurde in der Planung und Errichtung des Museums darauf geachtet, dass man auf alles vorbereitet ist, unabhängig von der Tragweite. So hat die Contrafeu 60 Feuerlöscher im Gebäude installiert. Die meisten davon sind Schaumfeuerlöscher. In dem Bereich, wo die Klee-Gemälde restauriert werden, mussten jedoch Wasserfeuerlöscher eingerichtet werden. Dieser Kundenwunsch erforderte, dass Contrafeu diese bisher nur im EU-Raum verwendeten Feuerlöscher, speziell für die Schweiz zertifizieren liess. Für die Securitas Gruppe als Gründungspartner war der Bau des Zentrum Paul Klee ein willkommener Anlass, ihre Vielseitigkeit zu präsentieren und als Gruppe aufzutreten, die für wirklich alle Sicherheitsbelange eine Lösung auf Lager hat.
