Grossmetzgerei Bell AG Basel
Securiton schützt «Food Town»

Die Bell AG ist der mit Abstand grösste Fleischverarbeiter der Schweiz. Die Basler Firma ist dabei, ihren Standort in Oensingen so zu erweitern, dass er den heutigen Bedürfnissen gerecht wird. Securitons Aufgabe war es, den Gebäudekomplex so zu schützen, dass das dort gelagerte Fleisch nicht zu früh geräuchert wird. Die Bell AG schaut auf eine lange und erfolgreiche Vergangenheit zurück. Gegründet wurde sie bereits Ende des 19. Jahrhunderts in Basel. Bis ins Jahr 1912 hatte sich die Firma zum grössten Fleischverarbeiter der Schweiz entwickelt. Sie stellte damals sogar das grösste Unternehmen dieser Art in ganz Kontinentaleuropa dar und wurde lediglich von britischen oder amerikanischen Grossbetrieben übertroffen. Mitte des letzten Jahrhunderts wurden in der ganzen Schweiz neue Bell-Fachgeschäftte eröffnet, so dass das Filialnetz 1962 mit 172 Verkaufsstellen die grösste Ausdehnung aufwies. Mit dem Aufkommen der Grossverteiler sank diese Zahl, bis vor zwei Jahren die letzte Verkaufsstelle verkauft wurde. Bell hatte aber bereits Anfang der 90er Jahre auf eine andere Firmenstrategie umgestellt. So wurden sukzessive Produktionsanlagen aus- und gebaut, und statt die Ware in eigenen Geschäften zu verkaufen, belieferte man nun die Grossverteiler. Und so wurde aus der einstigen kleinen Metzgerei der heute wieder mit Abstand grösste Fleischverarbeiter der Schweiz.
Ausbau für Hamburger
Ein wichtiger Kunde der Bell AG ist die Fast-Food-Kette McDonald’s. Bereits seit 30 Jahren werden vom Basler Unternehmen die Hackfleisch-Paddies für die diversen Hamburger des amerikanischen Schnellimbiss-Konzerns hergestellt. Um die Produktion und Distribution von diesem Firmenbereich an einem Ort zu konzentrieren, hat die Bell AG vor Jahren damit begonnen, ihren Standort in Oensingen zu erweitern. Die enge Zusammenarbeit mit der Fast-Food-Kette ergab, dass die Verantwortlichen diesem Projekt den Namen «Food Town» gaben. In mehreren Schritten sind dem ursprünglichen Firmengebäude neue hinzugefügt worden, die spezielle Aufgabenbereiche beherbergen. Nach Projektdefinition soll schliesslich ab 2006 in Oensingen das Schlachten und Zerlegen von sog. Haartieren sowie die Produktion von Selbstbedienungs- und Tiefkühlwaren stattfinden.
Überwachtes Lager
Ein wichtiger Bestandteil des Bell-Standortes Oensingen ist das Hochregallager, wo die Produkte bis zu ihrer Auslieferung aufbewahrt werden. Für Bell war es wichtig, dass neben der Qualität auch der Sicherheit ausreichend Gewicht beigemessen wird. Securiton konnte die Verantwortlichen davon überzeugen, sich nicht nur auf das behördlich Geforderte zu beschränken, sondern einen Schritt weiter zu gehen. Wichtiger Faktor war dabei, dass dank der SecuriPro Brandmeldeanlage, die im gesamten Gebäudekomplex zum Einsatz kommt, ein vielseitiges Sicherheitssystem angeboten wird. Dieses leistet einen entscheidenden Beitrag, damit die eingelagerten Fleischspezialitäten erst an ihrem finalen Bestimmungsort, nämlich in der Bratpfanne oder auf dem Grill, an- oder durchgebrannt werden.
Vom Feinsten fürs Feinste
Schwierig ist es jedoch auch, die anderen Bereiche des Gebäudekomplexes zu sichern. Einige Räume sind so konzipiert, dass sie schnell und effizient mit Wasserschläuchen abgespritzt werden können, um den hohen Hygienestandards zu entsprechen. Andere Bereiche müssen besonders trocken, wieder andere speziell kalt sein. Darum lautet das Motto der Securiton: Jeder Raum bekommt sein spezifisches Sicherheitssystem. Wichtig sind sicherlich die Rauchansaugsysteme SecuriRAS ASD 516. Diese Geräte zeichnen sich dank der besten Detektionseigenschaften aus, die optimal ins SecuriPro System integriert werden. Dabei werden im Falle Bell AG ständig Luftmuster an die ASD-Geräte weitergeleitet, deren Melder allergisch auf speziell definierte Rauchpartikel reagieren. Installiert werden aber auch Auswerte- und Steuereinheiten, einfache Bedienungsgeräte, lineare Infrarot-Brandmelder, Streulicht-Rauchmelder und zu guter Letzt klassische Handfeuermelder. Securiton ist mit diesem Auftrag ein weiteres Vorzeigeobjekt gelungen. Es wurde erreicht, einem Unternehmen mit einer über 130-jährigen Geschichte die Sicherheit für die Zukunft zu gewährleisten. Schliesslich ist die Marke Bell in der Schweiz so bekannt wie kaum ein anderes Unternehmen: Rund 80% der Bevölkerung kennen das Basler Traditionsunternehmen. Da darf man ruhig etwas stolz sein!
