Forschungszentrums CERN Genf
Securiton, Securitas und CERN
Die Projekte des Forschungszentrums CERN bei Genf verlangen von Physikern Bestleistungen und zielstrebiges Teamwork. Ähnlich, wie die Forscher an Herausforderungen wachsen und ihre Energien bündeln, ist auch die Sicherheit auf dem CERN-Areal gelöst worden: mit Dienstleistungen und technischen Lösungen von der Securitas Gruppe.
CERN ist in vielen Belangen besonders: Mit dem LHC wird ein Projekt realisiert, das unglaubliche Wissens- und Materialressourcen beansprucht und in unbekannte Welten vordringen soll. Um dies zu bewerkstelligen, braucht es Forscher aus aller Welt, die an einem Ort arbeiten können, wo wissenschaftsfreundliche Regeln gelten. Das CERN befindet sich zwar auf schweizerischem und französischem Boden, das Gelände gilt aber als exterritorial. Um sich Zutritt in die Zone zu verschaffen, muss man sich entweder als CERN Mitarbeiter ausweisen können oder man ist akkreditiert und erhält an der Rezeption ein Badge. Danach muss man eine Art zivile Grenzkontrollstelle passieren, die von Securitas-Mitarbeitern besetzt ist. Auf der «Schweizer» Seite des CERN sorgt die Securitas für die Zutrittskontrolle, für Arealbewachung und an besonders exponierten Stellen für zusätzliche Personenkontrollen, teilweise mit unterstützender Videoüberwachung. Bis zu 15 Securitas sorgen täglich dafür, dass keine Unbefugten das Areal betreten.
Grossauftrag für Securiton
So eindrücklich das LHC-Projekt ist, so beeindruckend ist auch die Palette von Brand-, Rauchmelde- und Evakuierungsleitsystemen, die Securiton auf dem gesamten Gelände (inkl. «französische» Seite) hat einrichten können. Im Beschleunigungstunnel, in den Detektorenhallen und in den zahlreichen Gebäuden an der Oberfläche sind Tausende von Securiton-Produkten zu entdecken: über 2500 SecuriStar Streulicht-Rauchmelder, aber auch Wärmemelder und optische Rauchmelder. Knapp 800 Rauchansaugsysteme, 150 Infrarot-Brandmelder und gut 100 Auswerte- und Steuereinheiten vervollständigen die Securiton-Installation. CERN wäre aber nicht CERN, wenn nicht noch eine Eigenkreation entwickelt worden wäre. So hat das Forschungszentrum zusammen mit einer französischen Firma, Simrad-Optronics, und Securiton ein besonders empfindliches kombiniertes Meldesystem gebaut, das im Innern der vier Teilchendetektoren Luftproben entnimmt und dabei Gas und Rauch aufspüren kann. Das System hat den viel sagenden Namen „Sniffer“ bekommen. Die vier Securiton-Mitarbeiter, die direkt vor Ort ihr Büro haben, und die vier ihnen unterstellten Techniker sind natürlich mächtig stolz darauf, ihren Teil zum Gelingen des Jahrhundertprojekts beigetragen zu haben.

