Tiefkühllager Christian Salvesen Holland
Kälte schützt nicht vor Brandausbruch

Selbst Fachleute sind immer wieder erstaunt, welch gigantische Ausmasse ein Brand in einem Kühllager annehmen kann. Entgegen der landläufigen Meinung schützen tiefe Temperaturen nicht vor Brandausbruch, denn auch in Kältezonen sind zahlreiche brennbare Materialien vorhanden. In Kühllagern befinden sich meistens Paletten aus Holz, Isolationsmaterial und Lagergut. All diese Bestandteile sind ideale Zutaten für einen Brand. Dies musste die holländische Logistikfirma Christian Salvesen schmerzlich erfahren, als aufgrund der brennbaren Materialien in der Isolation und im Lagergut einer ihrer Gefrierräume innerhalb von 20 Minuten abgebrannt war. In der Folge beauftragte sie unseren Partner in den Niederlanden, Ajax, die neuen Gefrierräume mit 42 Stück vom Rauchansaugsystem 52b (SecuriRAS) zu schützen.
Bei Minusgraden wirds kompliziert
Der Brandschutz bei Minusgraden ist schwierig. Bei konventionellen, punktförmigen Brandmeldern bilden sich bei Temperaturen um minus 30°C Eiskrusten, die ein Eindringen von Rauch in den Melder verhindern, wenn dieser nicht beheizt wird. Durch eine Melderheizung bildet sich jedoch ein Wärmepolster, das wiederum die Ausbreitung von Brandrauch bis zum Melder hin behindert. Zudem sind Funktionskontrollen an Brandmeldern in Tiefkühllagern sehr kompliziert und aufwändig, da Tiefkühllager in der Regel sehr hohe Gebäude sind. Die bekannten Vorteile der Rauchansaugsysteme, wie beste Detektionseigenschaften und vor allem die Möglichkeit, Wartungsarbeiten und Funktionskontrollen vom Boden her ausführen zu können, sind entscheidende Gründe, warum so viele Tiefkühllager durch SecuriRAS brandgeschützt werden. Zumal die Erstellungskosten gegenüber konventionellen Brandmeldern vergleichbar sind. Securiton hat deshalb mit dem RAS 52B ein Rauchansaugsystem im Programm, dass speziell auf die Anforderungen in Tiefkühllagern zugeschnitten ist.
