Freizeit- und Einkaufszentrum Westside Bern

Erfolgreiche Gruppenarbeit

Im Westen Berns ist am 8. Oktober 2008, nach vierzig Monaten Bauzeit, das neue Freizeit- und Einkaufszentrum Westside eröffnet worden. Beim eigenwilligen Grossbauprojekt von Stararchitekt Daniel Libeskind war die Securitas Gruppe in den verschiedensten Bereichen der Sicherheit involviert. Eine grosse Herausforderung, die dank der Kompetenz der verschiedenen Gruppenfirmen erfolgreich gemeistert wurde.

Das neue Freizeit- und Einkaufszentrum Westside ist das neue Herzstück des Stadtteils Bern Brünnen mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 500 Millionen Franken. Bauherrin von Westside ist die Neue Brünnen AG, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Genossenschaft Migros Aare. Von weiteren Investoren wird auf angrenzenden Baufeldern Wohnraum für rund 2700 Personen geschaffen. Insgesamt werden in den nächsten Jahren 1,2 Milliarden Franken investiert. Für die Bundeshauptstadt sind Westside und Bern Brünnen von Anfang an Projekte der Superlative gewesen. Mit Westside wurde ein neues Wahrzeichen für Bern geschaffen. Das vielseitige Angebot umfasst 55 Shops, zehn Gastronomiebetriebe, elf Kinosäle, ein Hotel Holiday Inn sowie das mit 2000 m2 Wasserfläche brillierende Bernaqua Erlebnisbad und Spa.

Eine Frage der Sicherheit

Die unglaublich grosse Dimension des Bauvorhabens und die nach Fertigstellung vorgesehenen unterschiedlichen Nutzungen mit verschiedenen Öffnungszeiten, haben nach einem ausgeklügelten Sicherheits- und Schliessungskonzept verlangt. Während der Bauphase musste für die umfassende Sicherheit aller Bauarbeiter, der teuren Baugeräte und der allmählich entstehenden Infrastruktur gesorgt werden. Seit der Eröffnung bietet beispielsweise das Hotel einen 24-Stunden-Service an, der Shoppingbereich und Teile der Gastronomie werden am Tag sowie am Abend frequentiert, während das Kino, die Bars und das Erlebnisbad besonders abends, nachts und an den Wochenenden besucht werden. Das gesamte Kommunikations- und Sicherheitssystem musste deshalb vernetzt sowie zentral überwach- und steuerbar sein.

Securiton

Für die technische Sicherheit in Westside ist Securiton zuständig. Die grössten Herausforderungen beim Bau waren die Weitläufigkeit der Baustelle, die sich immer wieder veränderte, die Vorgaben und besonderen Wünsche der Bauherren und des Architekten sowie die bei solchen Bauvorhaben übliche Hektik kurz vor der Fertigstellung. Mit vereinten Kräften und Unterstützung von anderen Geschäftsstellen und Partnerfirmen gelang es der Securiton-Geschäftsstelle Bern, diesen Grossauftrag vollumfänglich zu erfüllen. Dies umfasst den Einbau eines Brandmelde-Anlagesystems beim Grundausbau und bei den Mietern. Einige der über 5300 Brandmelder mussten mancherorts so eingebaut werden, dass sie der Architektur von Daniel Libeskind angepasst sind – sprich unsichtbar. Da mehrere Nutzer Teile der Gebäude separat betreiben, ist die Anlage autonom und so konzipiert, dass jeder Nutzer quasi seine eigene Anlage besitzt und sie doch miteinander verbunden sind. Die Videoüberwachungsanlage bietet ein hohes Mass an Flexibilität: auch dieses System ist so ausgelegt, dass eine dezentrale Einsicht je Bereich möglich ist. Die Kameras kamen übrigens bereits vor  der Eröffnung zum Einsatz, um die Sicherheitskräfte beim hektischen Bauendspurt zu unterstützen. Im Bereich der Zutrittskontrolle wurde in Zusammenarbeit mit der Gruppenfirma Bixi Systems und der Partnerin SEA ein Zutritts- und Schliesskonzept (2200 Zylinder) mit passender Rettungswegtechnik entwickelt, welches den Wünschen des Bauherrn voll entspricht. Das Sicherheitsleitsystem SLS-Pro von Securiton mit seiner zentralen Darstellungsmöglichkeiten für alle Alarme rundet die Vernetzung der technischen Sicherheit in Westside ab.

Securitas

Auch im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen war die Securitas Gruppe während der Bau-, der Eröffnungs- und der Betriebsphase im Grosseinsatz. Das Projektbüro der Securitas Regionaldirektion Zürich nahm während der Bauphase die Arbeitssicherheit genau unter die Lupe und sorgte für deren Umsetzung. Die Securitas Regionaldirektion leistete während der Bauphase klassische Sicherheitsdienstleistungen für Baustellen, wie beispielsweise umfängliche Bewachungs-, Zutritts-, Aufsichts-, Interventions- und Verkehrsdienste. Eine aussergewöhnlich grosse Herausforderung stellte die Eröffnungsphase dar, bei der zusätzliches Personal aus anderen Securitas-Regionaldirektionen eingesetzt werden konnte – eine Stärke der Securitas. Der Besucheransturm war in den ersten Tagen wie erwartet gross und erforderte ein hohes Mass an Flexibilität. Zusatzdienste mussten teilweise innert Stundenfrist realisiert werden. Nach der hektischen Eröffnungsphase mit einer Viertel Million Besucher in der ersten Woche kehrte der Alltag ein: die Securitas bestreitet diesen weiterhin mit verschiedensten Sicherheitsdienstleistungen wie Nachtbewachung, Zutrittskontrolle, Verkehrsregelung und Aufsichtsdiensten.