19.03.2010

Securitas und Securiton schützen BärenPark

Der neue Berner BärenPark sorgt bereits nach der Eröffnung für viel Aufsehen. Zunächst verirrt sich Ende November 2009 ein Mann ins Bärengehege und kommt nur knapp am sicheren Tod vorbei. Anfang Jahr folgte dann die freudige Meldung über den Nachwuchs beim Bärenpaar Finn und Björk. Alles jederzeit im Visier der Securiton-Videoüberwachungsanlage. Securitas-Mitarbeiter vermitteln den Besuchern zudem ein sicheres Gefühl und sorgen dafür, dass diese die Bärenpark-Ordnung einhalten.

150 Jahre lang hausten die Berner Bären in einem engen, wenig tierfreundlichen Graben. Seit Oktober 2009 ist das Berner Wappentier im geräumigen BärenPark untergebracht. Die beiden Bären Björk und Finn haben sich seither in ihrem neuen Zuhause eingelebt und schon für zahlreiche nationale und internationale Schlagzeilen gesorgt. So sprang am 21. November 2009 ein verwirrter Mann ins Gehege von Bär Finn, der sein Revier verteidigte und den Mann schwer verletzte. Ein diensthabender Securitas-Mitarbeiter sah den Vorfall und verständigte sofort Polizei und Sanität. Erfreulichere News vermeldeten die Medien Ende Februar 2010. Das im BärenPark wohnhafte Bärenpaar hatte Nachwuchs bekommen: Bärin Björk hatte bereits im Dezember 2009 zwei Junge geboren, Urs und Berna. Die Securitas Gruppe ist eng mit der Stadt Bern und dem neuen BärenPark verbunden und hat dies mit einem finanziellen Beitrag unter Beweis gestellt. Zudem beauftragte das Unternehmen die Securiton mit der Realisierung einer ganz augenfälligen Spende an den neuen Naturpark: Der Baufortschritt des BärenParks wurde mit Webcams jederzeit via Internet anschaulich gemacht. In einer zweiten Phase wurden mehrere fixe und steuerbare Kameras in der fertig gestellten Parkanlage installiert.

Videoüberwachung und Bewachungsdienste
Die Videoüberwachungsanlage besteht aus 18 Kameras. Vor allem im Bereich der so genannten «Schieber» wurden mehr Kameras plaziert als ursprünglich geplant. Der Bärenwärter kann den Bereich um diese Metall-Schiebetore, bevor er sie öffnet oder schliesst, einsehen und prüfen, ob ein Bär sich in der Zone befindet. Dies ist insbesondere für die Bären von Wichtigkeit, da die schweren, automatischen Tore ein Tier verletzen könnten. Weitere Kameras sind auf verschiedene Bereiche im Gehege gerichtet, so dass die Wärter immer wissen, wo die Bären sind und was sonst alles vor sich geht. Gerade im Falle des geistig verwirrten Mannes, der im November 2009 in das Innere des Parks sprang, hatten die Kameras bei der Aufklärung des Falles entscheidende Bedeutung. Die Polizei konnte die Bilder auswerten und den Vorfall rekonstruieren. In der Folge wurden die baulichen Sicherheitsmassnahmen im diesem Bereich verschärft. Auch bei der Geburt von Berna und Urs spielten die Securiton-Kameras eine wichtige Rolle. Da Bärin Björk sich in ihrer Höhle verkrochen hatte und ihren Nachwuchs vor neugierigen Menschenaugen bewahrte, sorgten die in den Schlafhöhlen installierten Fixdome-Kameras für Aufklärung. Diese Kameras sind tagsüber auf normalen Farb-Modus eingestellt, da dann genügend Tageslicht in die Höhlen gelangt. In der Nacht liefern die Kameras Schwarz-Weiss-Bilder; als Lichtquelle dient ein Infrarot-Scheinwerfer. So werden alle Schritte der glücklichen Bärenfamilie jederzeit auf Video festgehalten und dienen den Verantwortlichen des BärenParks einerseits als wichtige Unterstützung in der Betreuung der Bären und sind auch ein bedeutender Baustein im Sicherheitskonzept. Im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen haben die Securitas-Mitarbeitenden eine wichtige Aufgabe: Das Vermitteln eines subjektiven Sicherheitsgefühls für die Besuchenden. Sie unterstützen dabei tagsüber die Bärenwärter und sorgen für die Umsetzung der BärenParkordnung. Nachts sorgen Bewachungsspezialisten mit zahlreichen Rundgängen ebenfalls für Sicherheit und beugen Vandalismus und Sachbeschädigungen vor.

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